Täter-Oper-Ausgleich_bei_Untreue

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Täter-Opfer-Ausgleich bei Untreue

 

In einer aktuellen Entscheidung hat der Bundesgerichtshof über die Voraussetzungen eines Täter-Opfer-Ausgleichs gemäß § 46a StGB bei einer Untreue gemäß § 266 StGB Stellung genommen (Urteil vom 09.08.2016 - 1 StR 121/16).

 

Der Täter-Opfer-Ausgleich gemäß § 46a Nr. 2 StGB knüpft an den Ausgleich der durch die Tat entstandenen materiellen Schaden an. Es besteht ferner die Möglichkeit, in den Genuss einer Strafmilderung zu kommen, wenn der immaterielle Schaden ausglichen wird. Auch dies ist bei der Verwirklichung von Vermögensdelikten, wie der Untreue gemäß § 266 StGB, grundsätzlich möglich.

 

Im Rahmen der Beratung ist hier darauf zu achten, dass der Schaden genau definiert bzw. ermittelt wird. Bei den entsprechenden Einigungen zwischen dem Täter und den Geschädigten ist auf die Voraussetzungen des Täter-Opfer-Ausgleiches genau zu achten, da an sonsten das Risiko besteht, dass die Möglichkeit der Strafmilderung versagt wird.

Dr. Andrew Patzschke

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Strafrecht

Fachanwalt für Steuerrecht

 

 

 

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